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Neue Hoffnung für Osteoporoseleidende

Published on January 4, 2006 at 11:41 PM · No Comments

Medizinische Forscher an der Universität von Bonn, arbeitend gemeinsam mit Wissenschaftlern von Israel, die USA und das Großbritannien, haben eine vorher unbekannte regelnde Vorrichtung bei Knochenverlust gekennzeichnet. Ihre Ergebnisse konnten neue Konzepte zur Behandlung der Osteoporose erschließen.

Mehr als vier Millionen Menschen, überwiegend Frauen, werden geschätzt, um unter dieser quälenden Krankheit in Deutschland allein zu leiden. In Anerkennung der Bedeutung ihrer Ergebnisse, ist Dr. Meliha Karsak von der Bonn-Basierten Lebensdauer u. von der Gehirn-Mitte vor kurzem der Osteology-Preis der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie zugesprochen worden, die eine Barprämie von 8.000 Euros zur Folge hat. Ihre Studie wird jetzt in den bekannten „Verfahren der National Academy Of Sciences“ Veröffentlicht (PNAS).

Arbeitend zusammen mit Kollegen von der Universität von Jeruslam, fand Dr. Meliha Karsak, dass Mäuse mit einem bestimmten Gendefekt eine niedrigere Knochendichte haben. Dieser Durchbruch macht „cannabinoidreceptors“ einen Schlüsselfokus von der Osteoporoseforschung.

„Wir kennen zwei Baumuster cannabinoidreceptors, CB1 und CB2,“ erklärt Dr. Karsak. „Der Empfänger CB1 wird durch Nervenzellen im Gehirn gebildet und ist für unter anderem der Geisteseffekt des Hanfs verantwortlich. Der Empfänger CB2 andererseits tritt nicht in den Nervenzellen auf; seine Funktion war vorher unbekannt.“ Um diese Funktion zu erforschen haben die Wissenschaftler, die mit Bonns älteres Gehirn sachverständigem Professor Dr. Andreas Zimmer arbeiten genetische Modifikationen in den Mäusen zwecks ihren Empfänger CB2 abschalten gelassen. Dr. Karsak fasst zusammen, was geschah: „Die Tiere verloren allmählich ihre stabilisierenden Trabekeln. Wir fanden in diesen Mäusen, dass die Anzahl von osteoclasts - spezielle Zellen, die das Knochengewebe aufgliedern können - Zunahmen durch fast 50 Prozent.“

Zusammen mit einer Forschungsgruppe von Israel und von England, war Dr. Karsak in der Lage, zu zeigen, dass osteoclasts sowie ihr Counterpart, die osteoblasts, die für das Aufbauen des Knochens verantwortlich sind, Empfänger CB2 auf ihrer Oberfläche tragen. Auf diese Art scheint es, dass Signalmoleküle wie die endocannabinoids, die durch das Gehäuse gebildet werden, in der Lage sind, Knochenwachstum zu regeln.

Diese These ist durch Experimente auf Mäusen unterstützt worden, deren Eierstöcke gelöscht wurden. Der resultierende Östrogenfehlbetrag würde normalerweise zu einer Entleerung des Knochenmaterials und schließlich zu „Mäuseosteoporose“ führen. „Wir behandelten diese Mäuse mit einem Wirkstoff, der speziell zum Empfänger CB2 klebt. Auf diese Art waren wir in der Lage, den Knochenverlust zu vermindern, der durch Eierstockausbau verursacht wurde,“ erklären den Molekularbiologen.