Nach Ansicht der Kanadischen Forscher gibt es keine solche Sache wie eine „Gottstelle“ im Gehirn.
Forscher von Université de Montréal sind zur Schlussfolgerung gekommen, dass mystische Erfahrungen durch einige Gehirnregionen und -anlagen vermittelt werden, die normalerweise in einer Vielzahl von Funktionen impliziert werden.
Sie sind zu dieser Schlussfolgerung gekommen, nachdem sie die Gehirnscans von Nonnen betrachtet hatten.
Die magnetische Resonanz- funktionelldarstellung, fMRI scannt, wurden genommen von fünfzehn abkapselte Carmelite Nonnen, wie sie ihre intensivste religiöse Erfahrung wieder erlebten.
Die Scans zeigten einen Stromstoß in der neuralen Aktivität in den Regionen des Gehirns, die Gefühle des Friedens, des Glückes und des Selbstbewusstseins regeln und deckten die Bilder auf, die Gefühle der profunden Freude und des Verbindungsstücks mit einem höheren Sein andeutend sind, das religiöse Erfahrungen begleitet.
Die Prozedur legte nicht, um das Bestehen des Gottes zu bestätigen oder zu verweigern, aber dar eher zu prüfen, wie das Gehirn während der profunden religiösen Erfahrungen sich benimmt.
Dr. Mario Beauregard von der Abteilung von Psychologie bei Université de Montréal sagt, dass das Hauptziel der Studie, die neuralen Korrelate einer mystischen Erfahrung zu kennzeichnen war und nicht die Bedeutung und den Wert solch einer Erfahrung vermindert und weder es bestätigt oder das Bestehen des Gottes verweigert.
Die Studie zeigte, dass Dutzend verschiedene Regionen des Gehirns während solch einer Erfahrung aktiviert sind.
Forschung nach diesen Grundsätzen war in den Vereinigten Staaten Ende der neunziger Jahre mit einigen Forschern populär, welche sogar die Möglichkeit einer spezifischen Gehirnregion vorschlagen, die für Nachrichtenübermittlung mit Gott bestimmt war.
Dieses späteste Forschung diskreditiert solche Theorien und widerspricht jeden möglichen Vorschlag, dass menschliche Gehirne möglicherweise mit einer „Gottstelle“ entwickelt - eine einzelne Region, die in Erwiderung auf tief religiöse Gedanken leuchtet.
Die Studie wird in der aktuellen Ausgabe von Neurologie-Schreiben veröffentlicht.