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New Wirkprinzip in der Krebstherapie

Published on July 5, 2007 at 6:43 AM · 1 Comment

Durch Mängel in chromosomale Verteilung, würde eine Mehrheit der Tumorzellen nicht in der Lage zu überleben, gäbe es nicht einen Trick, dass Krebszellen entwickelt, dieses Chaos im Erbgut zu vermeiden.

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (Deutsches Krebsforschungszentrum, DKFZ) haben entdeckt, dass das Antibiotikum Griseofulvin diese Taktik von Tumoren und damit Kräfte Krebszellen wirkt in den Zelltod.

Die beiden Zentrosomen verantwortlich sind für die ordnungsgemäße Zellteilung: Es ist hier, dass die mitotische Spindel aus Proteinfasern gemacht auf Verriegelungen, um eine korrekte Verteilung der frisch verdoppelten Chromosomensatz auf die beiden neu entstehenden Tochterzellen gesetzt. Allerdings Krebszellen haben oft mehr als zwei Zentrosomen. Als Folge, dass ihre mitotische Spindel nicht über die normale Spindel Gestalt mit zwei Enden; dysfunktionalen multipolaren Strukturen statt gebildet. Diese missgebildeten Spindeln verteilen die Chromosomen völlig ungeordnet, so dass die Tochterzellen meist nicht mehr lebensfähig.

In Tumoren haben daher solche Zellen einen Überlebensvorteil, die korrekte Verteilung der Chromosomen trotz überzähliger Zentrosomen zu verwalten. Zu diesem Zweck haben manche Krebszellen einen Mechanismus, der mehrere Zentrosomen zu Aggregaten zusammenfasst, so dass schließlich eine funktionierende bipolaren Spindel zwischen zwei Aggregaten gebildet entwickelt.

Professor Dr. Alwin Krämer, Leiter der Klinischen Kooperationseinheit Molekulare Hämatologie / Onkologie des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Medizinischen Klinik V der Universität Heidelberg, erkannte in diesem Trick der Tumoren in der Tat eine bislang nicht beachtete Achillesferse und kann eingesetzt, um Krebszellen außer Gefecht zu setzen. Gemeinsam mit Kollegen aus Dänemark fahndete Krämers Team nach Substanzen, die Zentrosomen-Aggregation verhindern. Auf der Suche konzentrierten sie sich auf von Pilzen produzierte Biomoleküle, die viele Substanzen, die bekanntermaßen mit biologischen Reaktionen eingreifen produziert.