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Depression ist nicht immer bei Kindern, wie Niedergeschlagenheit und Freudlosigkeit manifestiert

Published on March 17, 2008 at 4:29 AM · No Comments

Je nach Alter des Kindes können die dominanten Merkmale Weinen, Reizbarkeit oder Trotz, wie von Prof. Claudia Mehler-Wex und Dr. Michael Kölch der Universität Ulm in der neuen Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes (Dtsch Arztebl 2008 erklärt werden; 105 (9): 149-55).

Die Anzeichen einer Depression bei Kindern sind oft schreien, Unruhe und Weinen Angriffe ohne ersichtlichen Grund. Kinder im Vorschulalter kann gereizt und aggressiv verhalten, während Schulkinder können lustlos und apathisch. Die Symptome bei Jugendlichen ähnlich werden wie bei Erwachsenen.

Es wird vermutet, dass bis zu 3,5% der Kinder und 9% der Jugendlichen in den Industrieländern depressiv sind. Insbesondere erhöht sich das Risiko von Depressionen im Alter von 12 Jahren. In einem Drittel der Minderjährigen, die depressiven Symptome abklingen innerhalb von drei Monaten. Doch in 80% der Betroffenen können die Symptome nicht wieder auftreten und chronisch werden. Mehler-Wex und Kölch betonen, dass Psychotherapie und psychosoziale Therapie meist notwendig sind. Die antidepressive Fluoxetin kann auch verwendet werden. Patienten mit einer schweren klinischen Verlauf einer schwierigen familiären Hintergrund oder suizidale Tendenzen können in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Depressive Jugendliche weisen oft andere psychische Auffälligkeiten. So treten Angststörungen und Störungen im Sozialverhalten weit, gefolgt von Drogenmissbrauch und Aggression.

Die Ursachen der Depression sind multifaktoriell. Die entscheidenden Faktoren sind erblich, Persönlichkeit und Umwelt-Faktoren, vor allem in der frühen Jugend.

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