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Genetische Veränderung des Metabolismus gekennzeichnet

Published on November 30, 2008 at 10:15 PM · No Comments

Stoffwechselkrankheiten - insbesondere das in zunehmendem Maße überwiegende Baumuster - Diabetes 2 - werden durch eine komplexe Interaktion zwischen genetischer Einteilung und ungünstigem Lebensstil, vor allem unausgeglichene Diät und zu wenig körperliche Übung verursacht.

Forscher beim Helmholtz Zentrum München sind jetzt zum ersten Mal in der Lage gewesen, ein Verhältnis zwischen dem genetischen Make-up einer Einzelperson und den Unterschieden bezüglich seines/Metabolismus zu zeigen.

Das Team von Professor Karsten Suhre des Instituts für Bioinformatik-und Anlagen-Biologie beim Helmholtz Zentrum München und den Ludwig-Maximilians Universität München (LMU) und Dr. Christian Gieger und Thomas Illig des Instituts für Epidemiologie in Zusammenarbeit mit Innsbruck-Firma-Biocrates-Biowissenschaften AG bestimmte die Blutprobeergebnisse mehrerer hundert Stoffwechselprodukte synchron mit mehr als 100.000 DNS-Varianten (SNPs) von 284 erwachsenen Versuchspersonen. Ihre Forschung basierte auf Blutproben von Teilnehmern der Bevölkerung-basierten KORA-Studie (Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg [GenossenschaftsGesundheits-Forschung in der Region von Augsburg] das von Professor H vorangegangen wird. - Erich Wichmann).

Indem sie umfassende genetische Daten mit Stoffwechselproduktdaten kombinierten, kennzeichneten die Wissenschaftler genetische Varianten (SNPs) in einigen Genen, die für Enzyme codieren, die wichtige Aufgaben im Metabolismus des Gehäuses von Lipiden, von Zucker und von Kohlenhydraten durchführen. Einzelpersonen, die von einander durch solche Genvarianten sich unterscheiden, weisen gleichzeitig sehr unterschiedliche Aktivität der betroffenen Enzyme auf, die in den verschiedenen Stoffwechselproduktkonzentrationen im Serum offensichtlich ist. Einfach ausgedrückt, hatten die Einzelpersonen in der Studie die verschiedenen metabolischen Muster (metabotypes) wegen der Erbfaktoren.

„Diese sind mindestens mit der unterschiedlichen Vielzahl der Haarfarbe, die an den genetischen Varianten liegen,“ Karsten Suhre sagten teils vergleichbar. Rothaarigen reagieren empfindlicher für Sonnenlicht, als dunkelhaarige Einzelpersonen tun. Es ist möglicherweise mit den genetischen Varianten ähnlich, die hier gekennzeichnet werden, die für die verschiedenen metabotypes verantwortlich sind.